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Frauenpower im Baugewerbe: Madita Irl

Frauen auf der Baustelle. Eine Seltenheit? Tatsächlich ist die Baubranche schon längst keine reine Männerdomäne mehr. Hier stellen wir deshalb wöchentlich eine Frau vor, die in einem unserer 3.100 Bau- und Ausbaubetriebe tätig ist. Von der Fliesenlegerin bis zur Straßenbauerin und von der Ausbildung bis zum eigenen Unternehmen - diese Frauen zeigen, wie vielfältig und chancenreich Bauberufe für alle sind!

Kurzinterview mit Madita Irl, Maurerin im 2. Lehrjahr

Madita Irl macht eine Ausbildung zur Maurerin bei der Bauunternehmung Josef Irl GmbH, einem Betrieb aus dem oberbayerischen Erding. 

Was ist Ihr Lieblingswerkzeug oder Ihre Lieblingsmaschine und warum?

Ganz klar: Meine Maurerkelle und die Wasserwaage, die beiden Werkzeuge begleiten mich durch meine ganze Ausbildung.

Welche Momente im Berufsalltag bereiten Ihnen ganz besonders viel Freude?

Erstens: Abends zu sehen, was ich tagsüber alles geschafft habe. Und zweitens: Wenn ich über mich hinauswachse und mir selbst beweise, dass ich das schaffe, was ich will.

Welche Hürden haben Sie auf dem Weg zu Ihrem jetzigen Arbeitsplatz gemeistert?

Nach der Realschule war der Gedanke schon da, ins Handwerk zu gehen. Ich habe aber so viel gesellschaftlichen Gegenwind bekommen und daher erst einmal eine kaufmännische Ausbildung gemacht. Durch Umwege habe ich mich dann doch durchgesetzt und eine Maurerlehre begonnen.

Was muss sich verändern, damit mehr Frauen Ihren Beruf ergreifen?

Ich bin der Meinung, es muss sich etwas in der Gesellschaft verändern, damit der Gedanke „Frauen im Handwerk“ Normalität wird.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren möchte ich meinen Meisterbrief in der Tasche haben.

Madita Irl, Maurerin im 2. Lehrjahr bei der Bauunternehmung Josef Irl GmbH. Foto: privat