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Neue Studie: Hindernisse und Potenziale im Zuge der Digitalisierung in der Bayerischen Bauwirtschaft für KMUs

Die Studie der Technischen Universität München (TUM) wurde von der Stiftung Bayerisches Baugewerbe gefördert und zeigt wesentliche Herausforderungen und Lösungsansätze in der Digitalisierung für kleine und mittlere Unternehmen auf.

Ziel und Ergebnisse der Studie

Eine neue Studie, durchgeführt unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Konrad Nübel (TUM, Lehrstuhl für Bauprozessmanagement) und gefördert von der Stiftung Bayerisches Baugewerbe, macht deutlich, dass kleine und mittlere Unternehmen der Bauwirtschaft bei digitalen Werkzeugen wie Buchhaltung und Planung bereits gut aufgestellt sind. Dennoch bleibt die Prozessdigitalisierung die größte Herausforderung, da viele Betriebe aufgrund hoher Komplexität und Ressourcenbedarf schnell an ihre Grenzen stoßen. Ein wesentliches Problem besteht darin, dass Abläufe selten standardisiert sind und sich deshalb schwer digitalisieren lassen. Zudem kommunizieren die eingesetzten Systeme oft nicht reibungslos miteinander, was zu Schnittstellenproblemen führt. Komplexe Programme bringen nicht immer direkt mehr Produktivität und es fehlt häufig an Ressourcen sowie Know-how, insbesondere bei der Anwendung von BIM-Lösungen. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, empfiehlt die Studie, dass KMUs gemeinsame Strategien entwickeln und kooperieren, um die Digitalisierung voranzutreiben. Die Bündelung von Ressourcen, etwa in Genossenschaftsmodellen, kann dabei ebenso hilfreich sein wie die gezielte Anpassung digitaler Lösungen an individuelle Prozesse und Bedürfnisse. Das Fazit lautet insgesamt: für eine erfolgreiche und nachhaltige Digitalisierung brauchen KMUs standardisierte Abläufe, offene Schnittstellen, benutzerfreundliche Anwendungen und eine intensive Zusammenarbeit, beispielsweise auf Verbandsebene.

Statements unseres Ehrenamtes

Das Ehrenamt betont: Die Digitalisierung, insbesondere durch Künstliche Intelligenz und vernetzte Systeme, eröffnet der Bauwirtschaft neue Chancen. Die aktuelle Studie zeigt, wie KMUs durch gezielte Strategie, Kooperation und die Nutzung digitaler Lösungen ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern können. Netzwerke, firmenübergreifende strategische Lösungsansätze und gezieltes Change-Management sind dabei zentrale Erfolgsfaktoren.  Der Verband setzt sich deshalb weiterhin für die aktive Unterstützung der Mitglieder beim Abbau von Hindernissen und der Nutzung digitaler Potenziale ein.

Die gesamte Studie finden Sie hier: Zur Studie „Hindernisse und Potenziale im Zuge der Digitalisierung in der Bayerischen Bauwirtschaft für KMUs“

Studie Digitalisierung KMU