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Mit EnEV easy sparsamer bauen?

Das neue Modellgebäudeverfahren – auch EnEV easy genannt – geht von dem Grundgedanken aus, dass im Wohnungsbau bestimmte Grundtypen von Gebäuden bestehen. Ihre energetischen Kennwerte (Primär- und Endenergiebedarf, Transmissionswärmeverlust) unterscheiden sich bei gegebener technischer Ausführung im Wesentlichen nur noch durch ihre Größe.

Kostenersparnis durch EnEV easy, aber schlechtere Einstufung

Das ermöglicht eine modellhafte Berechnung und Tabellierung dieser Kennwerte. Ein EnEV-Nachweis vereinfacht sich dadurch erheblich; Aufwand und Kosten können eingespart werden. Allerdings muss man in Kauf nehmen, dass die Ergebnisse der energetischen Kennwerte auf der „sicheren Seite“ liegen und daher ungünstiger ausfallen können als bei einem genauen EnEV-Nachweis auf der Grundlage der DIN V 18599.

Das neue Verfahren wird im einfachen Wohnungsbau seine Anwendung finden, wo Bauherren weniger Wert auf besonders gute Energiekennwerte legen.

Foto: ZDB