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Bayern: Elektronische Vergabe bei europaweiten Ausschreibungen

Die Bayerische Staatsbauverwaltung führt ab Umsetzung der EU-Richtlinien zur Reform des Vergaberechts und mit In-Kraft-Treten der VergRModVO (vorgesehen für 18. April 2016) alle europaweiten Ausschreibungen nur mehr elektronisch durch.

Begründet wird dieser Schritt damit, dass der europäische Gesetzgeber die elektronische Vergabe (eVergabe) für alle europaweiten Ausschreibungen in der gesamten Europäischen Union verbindlich vorgeschrieben hat. Bereits seit 01. Oktober 2013 hatte die Bayerische Staatsbauverwaltung bei europaweiten Ausschreibungen mit einem geschätzten Auftragswert ab 100.000 Euro (netto) nur noch digitale Angebote und Angebote im Mantelbogenverfahren zugelassen und damit die Bieter an den von der EU vorgegebenen Weg herangeführt. Künftig wird nun die Einreichung von Angeboten, Interessensbestätigungen und Teilnahmeanträgen elektronisch möglich sein – in der Regel in Textform nach § 126b BGB. Eine elektronische Signatur ist in diesen Fällen nicht erforderlich.

Hinweis: Eine entsprechende Bieterinformation der Bayerischen Staatsbauverwaltung wird Teil der Formularsätze auf der Vergabeplattform sein, sowie ab 18. April 2016 als Information auf der Startseite der Vergabeplattform www.vergabe.bayern.de bereit stehen. Vorab finden Sie nachstehend das Rundschreiben vom 09. März 2016 und die Bieterinformation.